Fachtagung „Seniorengruppe“ in Oberhof / Thüringen

Die Direktionsgruppe Bereitschaftspolizei der GdP setzt auch auf die Mitgliederbetreuung über den aktiven Dienst hinaus. Dass dieses Thema einen immer breiteren Raum ein-nimmt zeigen die Zahlen der Mitgliederentwicklung bei den Senioren.
Aus diesem Grund trafen sich aktive Senioren aus den Kreisgruppen in Ober-hof/Thüringen unter der Leitung des Vorsitzenden der Bezirkssenioren-gruppe der GdP Bundespolizei Peter Schütrumpf zu einer Fachtagung.seniorentagung
Ziel war ein Gedanken- und Informationsaustausch sowie die Suche nach Möglichkeiten zur Verbesserung der Seniorenarbeit.
Peter Schütrumpf berichtete über aktuelle Themen der Seniorenarbeit von den Kreis-gruppen bis hin zur Bundesebene. Dabei stellte sich heraus, dass die enormen Bearbei-tungszeiten für die Berechnungen und Zahlbarmachungen der Beihilfe zur Zeit das be-herrschende Negativthema für pensionierte Beamte/innen darstellt.
Nach den Berichten der Teilnehmer aus ihren Kreisgruppen konnte resümiert werden, dass alle Ideen und Aktivitäten aus der Seniorentagung von 2014 mehr oder weniger in den Kreisgruppen umgesetzt werden konnten.
Als sehr positiv konnte heraus gestellt werden, dass die Idee zu einem Seniorenausweis von der GdP aufgenommen und umgesetzt wurde. In diesem Zusammenhang ist auch die von der GdP durchgesetzte dienstliche „Ruhestandsbroschüre“ und die Verpflichtung der Dienststellen zur Benennung eines Seniorenbeauftragten zu sehen.

Die Teilnehmer stellten aber auch fest, dass man mit den eigenen Gedanken, Ideen und Anregungen für eine aktive Seniorenarbeit an einem Punkt angekommen ist, an dem sich nichts Neues mehr entwickelt und man sich mit einer gewissen „Betriebsblindheit“ zu sehr im „eigenen Saft“ bewegt. Kollege Schütrumpf trug deshalb seinen Gedanken zum Leitantrag für die 5. Bezirksseniorenkonferenz im Juli 2017 vor.

Mit dem Antrag soll die professionelle Aufarbeitung dieses Themas erreicht werden. Personen, die ihren Blick von außen auf dieses Thema richten sollen ermitteln, welche Bedürfnisse und Wünsche Senioren im Ruhestand in der heutigen Zeit haben und wie die Senioren mit ihren Anliegen besser erreicht werden können.

Einen breiten Raum nahm die Vorstellung zum neuen Aktiv-Programm-Senioren ein. Dieses umfasst weit mehr als nur Informationen und Ratgeber zur Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung.

Zur Erleichterung  der Arbeit der Seniorenvertreter in den Kreisgruppen kann auch das vorgestellte System web2print beitragen. Hier sind unter den Festlegungen des sogenannten corporate-identity der GdP viele Druckvorlagen eingestellt, in welche man nur noch seine eigenen Ideen und Texte einbauen muss.

Eine insgesamt wichtige und in die Zukunft weisende Veranstaltung unserer Seniorenvertreter für unsere Senioren – die wir ja früher oder später alle einmal sein werden.

 


Themenbereich: Allgemein, Seniorengruppe | Drucken