Imposante Machtdemonstration vor Beginn der letzten Verhandlungsrunde

Vor Beginn der dritten und vorerst letzten Runde der Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst in Bund und Kommunen haben die Gewerkschaften mit einer imposanten Machdemonstration ihre Streikbereitschaft bewiesen. In Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Hamburg sowie an allen Flughäfen waren die Beschäftigen aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen. Diesem Aufruf sind Tausende seit den frühen Morgenstunden gefolgt. Die GdP Bundespolizei beteiligte sich mit über 200 Kolleginnen und Kollegen an den Kundgebungen in Mainz, Saarbrücken, Hamburg sowie an den Streiks an den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn.

Am Flughafen Köln/Bonn kam es zu massiven Ausfällen vor allem im Frachtverkehr, mehrere Passagierflüge mussten zudem gestrichen werden. Auch am Flughafen Düsseldorf mussten sich die Passagiere auf Annullierungen und Verzögerungen einstellen. In Saarbrücken kamen 5.500 Beschäftigte zur zentralen Kundgebung in Saarbrücken zusammen, weitere 500 waren als Streikposten in den Betrieben verblieben. In Mainz demonstrierten etwa genau so viele Beschäftigte. Weitere 3.000 Kolleginnen und Kollegen versammelten sich am Vormittag an der Hamburger Elbphilharmonie.

Gemeinsam mit den ver.di-Beschäftigten ist es uns damit gelungen, nach der großen Beteiligung der vergangenen Woche, den Druck noch einmal zu erhöhen und klar zu machen: €s reicht! Wir wollen morgen in Potsdam ein Angebot sehen, das diesen Namen auch verdient! Wir fordern eine deutliche Entlastung vor allem der unteren Einkommensschichten und mehr Sicherheit für die Zukunft unserer Auszubildenden. Wir sind es wert!


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